Besonders während langen Hitzeperioden ist es wichtig, die Pflanzen weder zu viel noch zu wenig zu giessen. Die Pflanzen unterscheiden sich stark in ihrem Wasserbedarf und in ihrer Toleranz für Trockenheit und Nässe. Dazu ist der Wasserbedarf abhängig vom Standort und den Bodenverhältnissen und natürlich vom Wetter. Deshalb gibt es keine goldene Regel, wie oft und mit welcher Menge gegossen werden soll. Einige Tipps vom Profi gibt es dennoch…
Wenn die Blätter der Pflanze welken:
- überprüfen Sie, ob die Pflanze wirklich trocken hat, oder ob Staunässe besteht
(die Wurzeln sterben ab, die Pflanze kann kein Wasser mehr aufnehmen und welkt)
Staunässe vermeiden in Gefässen:
- In grossen Töpfen/ Gefässen eine Drainageschicht einbauen
- Keine Untersetzer verwenden, oder diese nach dem Giessen wieder leeren.
- überprüfen, ob der Wasserabfluss funktioniert (kann verschlammen, verstopfen)
…und im Garten:
- In stark lehmigen oder verdichteten Böden grosse Pflanzlöcher machen,
ev. Drainageschicht einbringen (ihr Gärtner berät Sie gerne)
Langsam, aber gründlich giessen: (Ausnahme: Sukkulenten u.ä.)
- Gartenschlauch zur Pflanze legen und mit kleiner Menge laufen lassen,
bis sich der ganze Wurzelbereich mit Wasser vollgesaugt hat.
- erst wieder giessen, wenn der Wurzelballen abgetrocknet ist.
- Für Bäume und grosse Sträucher (besonders bei Neupflanzungen) empfiehlt sich eine Tropfbewässerung oder ein Bewässerungssack «Treegator», für Fr. 49.- bei uns erhältlich
- Feuchtigkeit im Erdballen mit Finger überprüfen, oder ein Hilfsmittel verwenden (z.B. Feuchtigkeitsmesser zum Einstecken, für Fr. 19.90 bei uns erhältlich)
Typische Trockenschäden erkennen:
- Laubgehölze, Rosen etc: die alten Blätter werden zuerst gelb und fallen später ab.
Die Pflanze kann sich wieder erholen. Ist die Pflanze bis zur Spitze dürr, ist sie ganz vertrocknet.
- Nadelgehölze: Nadeln werden matt und anschliessend braun